Die Verbindung von Wirkstoffkosmetik mit apparativen Konzepten war der eigentliche Schlüssel zum Erfolg.

Mit ihrem dermazeutischen Pflegekonzept inklusive Fruchtsäure-Behandlung war CNC 2003 eine der ersten Marken, die Kosmetikerinnen Problemlösungen nach dem Motto „Erlebnis mit Ergebnis“ anbot.

Mit einem Außendienst-Team, das ausschließlich aus Kosmetikerinnen besteht, bietet CNC seinen Kunden in ganz Deutschland professionelle Beratung und Betreuung. Hiervon profitieren beide Seiten, denn die Anregung der Profis aus den Instituten nutzt das Unternehmen, um bestehende Produkte und Serien zusammen mit Forschungs- und Entwicklungslaboren zu optimieren und zu erweitern.

Interview mit Herrn Hofheinz
anlässlich des 30-jährigen Firmenjubiläums

 

Herr Hofheinz, 1986 begann die Unternehmensgeschichte im badischen Philippsburg – 30 Jahre CNC – was waren für Sie persönlich die Firmen-Highlights, worauf blicken Sie besonders stolz zurück?

Ein Highlight in unserer bisherigen Firmengeschichte waren sicherlich im Jahr 1992 die ersten Distributionsverträge mit dem Ausland – das war ein wichtiger Schritt in Richtung Expansion. Zudem zeigte das bis heute große Interesse der ausländischen Kosmetikerinnen, dass wir mit unserem Produktsortiment den Nerv der Zeit getroffen haben. Ein weiteres Highlight war dann gut 10 Jahre später der Launch der dermazeutischen Pflegelinien aesthetic world und aesthetic pharm. Dass wir damals bereits in die Richtung der kosmetischen Problembehandlung gingen, erwies sich ebenfalls als eine richtige Entscheidung, denn jede Kundin die zu einer Kosmetikerin kommt hat in erster Linie ein Problem für das sie gerne eine Lösung hätte.

Schaut man zurück, so war CNC eine der ersten Marken, die diesen Trend umsetzte. Effektive Behandlungskonzepte im Bereich der dermazeutischen Pflege lassen sich durch apparative Unterstützung wunderbar ergänzen. Deshalb waren auch die Einführungen der Diamant Mikrodermabrasion, der Mesoporation und der Elektromuskulären Stimulation ein weiterer Meilenstein. Unser ganz neues Needling-Konzept lässt die Herzen resultatorientierter Kosmetikerinnen übrigens genauso hoch schlagen! Darüber freuen wir uns sehr.

In wieweit hat sich die Branche in dieser Zeit verändert bzw. entwickelt?

Früher war es meiner Meinung nach so, dass man unter anderem auch wegen der Entspannung zu einer Kosmetikerin ging. Man wollte verwöhnt werden, Massagen standen hoch im Kurs – der Wellness-Trend nahm seinen Lauf.

Heute ist es vielmehr so, dass die Kundin sich zwar auch noch gerne entspannen möchte, aber sie möchten auch auf jeden Fall ein Ergebnis sehen! Sie möchte nach Verlassen des Instituts frischer und jünger aussehen – und mindestens ein Fältchen weniger haben.

Was ist Ihnen im Umgang mit Ihren Kunden besonders wichtig?

Besonders wichtig ist das Vertrauen unserer Kunden in unsere Idee, in unsere Produkte und Behandlungskonzepte. Und natürlich auch in uns. Dadurch, dass wir unsere Kunden mit einbeziehen und tatsächlich auf ihre Alltagserfahrungen im Institut hören, entwickelt sich ein enges Vertrauensverhältnis. Zudem ist es uns wichtig, unsere Kosmetikerinnen auf „Augenhöhe“ zu beraten. Mit „Augenhöhe“ meine ich, dass das gesamte Außendienst-Team bei uns aus ausgebildeten Kosmetikerinnen besteht, die wissen, wovon unsere Kundinnen sprechen. Verstehen und verstanden werden – das ist uns im Umgang miteinander absolut wichtig.

Aus diesem Grund haben wir bereits Anfang des Jahres in 6 großen Städten unsere Celebration Days durchgeführt. Hochkarätige Referenten haben über spannende Themen und die Entwicklung in der Zukunft gesprochen. Bei diesen Celebration Days wurden wir (wieder) bestätigt, wie wichtig es ist, dass man sich mit seinen Kunden austauscht und diese miteinbezieht!

Service und Dienstleistungs-Unterstützung für Kosmetikerinnen – was bedeutet das für Sie?

Was wir im Unternehmen leben, leben wir auch nach außen. Das Unternehmen CNC besteht nicht aus einer Ansammlung von Einzelkämpfern, sondern aus einem tollen Team. Unsere Kosmetikerinnen gehören ebenfalls zu unserem Team. Auf Basis ihrer Praxiserfahrung generieren wir jede Menge Know-How bei der Erarbeitung neuer Konzepte im Produkt- und Behandlungsbereich. Viele unserer Neuprodukte und Sortimentserweiterungen sind auf Anraten und durch den Austausch mit unseren Kosmetikerinnen entstanden. Deshalb fällt es uns auch nicht schwer, ihnen den Service zu bieten, den sie erwarten – für uns ist das selbstverständlich. Schließlich bringt es nicht viel, am Markt vorbei zu handeln und Marketing- oder Vertriebsaktivitäten zu gestalten, die draußen niemand braucht oder versteht.

Was wünschen Sie sich und der Branche für die Zukunft?

Uns allen wünsche ich, dass wir weiterhin ein erfolgreicher Teil der Profi-Kosmetikbranche bleiben und unseren Riecher für den richtigen Weg nicht verlieren. Der Branche wünsche ich, dass sie ein unverzichtbarer Teil im Leben einer Frau bleibt und dass sie sich weiterhin neuen Konzepten, beispielsweise in Anlehnung an medizinische Erkenntnisse öffnet. Stillstand bedeutet Rückwärtsgang. Und den brauchen wir in der Institutspflege sicherlich nicht.